BlogNeues Buch von Tabibito: Japan mit dem Zug entdecken

Neues Buch von Tabibito: Japan mit dem Zug entdecken

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Am 30. April ist es soweit – dann erscheint mein drittes (als Einzelautor verfasstes) Buch:  “Japan mit dem Zug entdecken: Die beste Art das Land und seine Highlights kennenzulernen”. Verlegt wird es vom Bruckmann-Verlag, und es gehört zu einer ganzen Reihe – bisher erschienen Bücher über die schönsten Bahnstrecken in Europa, Deutschland und Japan. Worum geht es? 

In dem 224 Seiten umfassenden Werk werden 32 der schönsten Eisenbahnstrecken vorgestellt – und zwar in Hinsicht dessen, was dort so fährt und was es entlang der Route zu sehen gibt. Die Arbeit an dem Buch begann im vergangenen Jahr im Juli – und sollte alles in allem ein halbes Jahr dauern. Das begann mit der Auswahl der Strecken – das ist bereits nicht ganz so einfach, denn in Japan gibt es sehr viele sehenswerte Bahnlinien. Der schwerste Teil war jedoch nicht etwa das Schreiben der Texte, sondern die Fotoauswahl: Sicher, ich hätte einfach Stockphoto-Anbieter wie Pixta oder Shutterstock & Co. durchforsten können, doch das erschien mir zu einfach und zu langweilig. Stattdessen durchforstete ich meine Fotos – und ich schrieb die Betreiber aller 32 Bahnlinien an um zu sehen, ob die vielleicht gutes Material haben. Das funktiinierte auch relativ gut, erforderte aber manchmal etwas Verhandlungsgeschick, da sich zum Beispiel eine JR-Linien erstmal querstellten. Immerhin: Von den rund 200 Fotos im Buch stammen 125 aus meinem Fundus, der Rest sind zum Teil spektakuläre, von den Bahngesellschaften bereitgestellte Fotos.

Zwar fahre ich ich in letzter Zeit ziemlich häufig mit dem Auto, doch die gelegentlichen Bahnhfahrten (gemeint sind natürlich nicht die in den vollen Zügen zur Arbeit) geniesse ich auch heute noch. Seit meiner ersten Reise nach Japan im Jahr 1996 weiss ich zudem nur zu gut, dass Japan ein Paradies für Bahnfans ist – und zwar nicht nur, weil die Züge hierzuverlässig sind, sondern auch weil es eine große Vielfalt von Zügen – sowie eine Unzahl wirklich fantastischer Strecken gibt.

Das Buch ist nicht nur für Bahnfans, da man auch viel über diverse Orte und Landschaften erfahren kann. Dabei habe ich Wert auf eine gute Mischung gelegt – alle Regionen sind mehr oder weniger gleich stark vertreten. Vom Shinkansen (eine Strecke) über einen Nachtzug bis hin zur Ferkeltaxe in der hintersten Provinz ist alles dabei.

Die Kindle-Version erscheint am 30. April (erhältlich hier – Achtung, Sponsor-Link!), die Print-Version erscheint am 9. Mai bei Amazon (Sponsor-Link) und im gut sortierten Buchhandel.

tabibito
tabibitohttps://japan-almanach.de
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei der Tabibitos Blog empfohlen.

7 Kommentare

  1. Hey, das klingt cool. Als jemand der Japan ja nur mit den Zug bereist und auch die Bahn dort lieben gelernt hat, ist das sicher ganz interessant. Wird auf alle Fälle gekauft :)

  2. Hoi Matthias.. bin wieder zurück und hatte eine super Zeit in Japan. War ein toller Abend mit dir in Tokio :-)

    Buch werde ich natürlich bestellen, freue mich!

  3. klingt interessant. Bin in Japan fast nur mit dem Zug unterwegs, oft mit einstelliger Passagierzahl. So werde ich dann mal testen, ob die Buchhandlung hier “gut sortiert” ist. (mit Kindle oder Amazon habe ich nichts am Hut).

  4. in Buchhandlungen blättere ich gelegentlich in Japanreiseführern, lese ein bißchen über Orte, die ich besucht habe und stelle sie wieder ins Regal; bei diesem Japanbuch wäre es anders gewesen, ich hätte es gekauft.
    Ein sehr lesenswertes Buch mit viel Information über das faszinierende Reiseland Japan. Gute Photos, strukturiert mit allgemeinen Erläuterungen über Sprache, Essen usw., aufgelockert durch Sprichworte.
    Einige Male habe ich mich geärgert, “da bin ich auch gewesen und habe dies oder jenes dort versäumt”. Ich habe mich aber auch gefreut, z. B. über das eigentlich unspektakuläre Photo Kois in Obi, ich habe 2016 das “gleiche” Photo gemacht. (war aber mit dem, Bus dort).
    Anmerkungen: Onomichi – Imabari; seit einigen Jahren sind alle Inseln mit Brücken verbunden, es gibt eine Schnellstraße und – abseits der Straße – eine ausgezeichnet markierte Radroute mit Leihstationen.
    p72 Tokyo, muß wohl Osaka heißen, Shiko-ku
    Zu den Bewertungen auf amazon, habe ich nicht gelesen, ist wohl schon alles gesagt.

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