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Out of Japan: Kleiner Reisebericht aus Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan & Tadschikistan

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Japan ist schön und gut, aber den Reisenden zieht es mitunter auch mal in andere Gefilde, und so begab es sich, dass ich mir Anfang Juni einen langen gehegten Traum erfüllte: Eine Reise nach Zentralasien, auf die Spuren der Seidenstraße. Genauer gesagt ging es nach Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan.

Und wie (fast) immer halte ich gern solche Reisen in Form eines kleinen Reisetagebuches fest – welches dann auf meiner alten Seite, tabibito.de, veröffentlicht wird. Und nach gut vier Wochen ist es endlich soweit: Das komplette Reisetagebuch ist fertig, chronologisch geordnet, versteht sich. Und um wenigstens einen kleinen Japan-Bezug herzustellen: Ich war überrascht, wie wenig präsent Japan in der Region ist. Während China, mehr aber noch fast Südkorea, fleißig in die Region investieren, Handel treiben oder einfach nur aus Vergnügen dorthin fahren, findet man in allen vier Ländern sehr, sehr wenig Japan. Von vereinzelten Ausreissern wie dem “Sushi Yakuza” in Almaty (Ex-Alma Ata) mal abgesehen.

Wer Interesse hat – unten befinden sich die Links zu den einzelnen Tagen der Reise. Feedback ist natürlich sehr willkommen, entweder hier oder auf Tabibito.de!

Stan, Stan, Stan: Teil 1 (Tokyo-Seoul-Almaty)

Es ist seit langem mein erklärtes Ziel, alle 15 ehemaligen Sowjetrepubliken mindestens einmal besucht zu haben. Die Älteren erinnern sich. Der Zähler steht bei…

Stan, Stan, Stan: Teil 2 (Almaty)

So viel vorneweg – in so ziemlich allen Hotelzimmern der Gegend gibt es einen Wasserkocher, Tassen und manchmal sogar ein paar Päckchen Tee und/oder…

Stan, Stan, Stan: Teil 3 (Bishkek)

Uh-oh. Einer der Jägermeister, Wodka oder Biere von gestern muss schlecht gewesen sein. Nein, so schlimm ist es nicht, aber ich verschiebe die Weckzeit…

Stan, Stan, Stan: Teil 4 (Ala-Artscha, Bischkek)

Dank Wasserkocher im Zimmer kann der Morgen problemlos beginnen — und zwar kurz nach 7 Uhr, denn um 8 soll mich ja der Guide…

Stan, Stan, Stan: Teil 5 (Taschkent – Buchara)

Auch heute geht es relativ zeitig los, aber nicht zu zeitig: Heute geht es nämlich nach Usbekistan. Und ich hatte bei der Reiseplanung lange…

Stan, Stan, Stan: Teil 6 (Buchara – Samarkand)

Es ist 8 Uhr morgens, und ich bin hellwach, denn der nächtliche Anblick der Altstadt von Buchara hat meine Vorfreude geweckt. Ich kann es…

Stan, Stan, Stan: Teil 7 (Samarkand – Duschanbe)

Auch heute heißt es wieder: Volles Programm. Mit einem Schuss Ungewissheit, denn ich habe mir vorgenommen, den der Stadt Samarkand am nächsten gelegenen Grenzübergang…

Stan, Stan, Stan: Teil 8 (Duschanbe – Taschkent)

Okay, hätte ich noch eine Woche Zeit, würde ich jetzt definitiv noch eins, zwei Tage in Duschanbe bleiben, um die Umgebung zu erkunden, und…

Stan, Stan, Stan: Teil 9 (Taschkent – Astana – Seoul – Tokyo)

8 Uhr morgens und der letzte volle Tag der Reise bricht an – aber viel wird heute nicht mehr passieren, denn um 17 Uhr…

tabibito
tabibitohttps://japan-almanach.de
Tabibito (旅人・たびびと) ist japanisch und steht für "Reisender". Dahinter versteckt sich Matthias Reich - ein notorischer Reisender, der verschiedene Gegenden seine Heimat nennt. Der Reisende ist seit 1996 hin und wieder und seit 2005 permanent in Japan, wo er noch immer wohnt. Wer mehr von und über Tabibito lesen möchte, dem sei der Tabibitos Blog empfohlen.

1 Kommentar

  1. eine tolle Reise – vielleicht etwas zu schnell? – welch ein Unterschied Individualreise jetzt und vor gut 50 Jahren.
    Ein paar Anmerkungen, Samarkand (68) war überrascht, in einer kleinen Moschee in der Nähe des Registan-Platzes Gläubige, Männer und Frauen beim Gebet zu treffen, unser Intourist Führer schwieg dazu, während ein Wärter not amused schien.
    Rückflug Samarkand-Taschkent wegen Schneefall verspätet, sodaß die Intourist Fahrbereitschaft wohl schon Feierabend hatte. Taxi war nicht im Budget von Intourist, uns Beide wollte man nicht belasten, so kam man nach 3 Stunden Wartezeit im Flughafen und vielen Telefonaten auf eine Idee und fragte uns, ob wir evtl. auch einen Militärjeep akzeptieren würden. Kurz darauf kam Jeep mit 2 “Landsern”, die uns gleich Zigaretten anboten, versuchten ins Gespräch zu kommen und brachten uns zum Hotel.
    Osh-Basar, schade ist wirklich sehr sehenswert; war 2013 da, Reittour durch die Hochalmen.
    Restaurant Mubarak, Namensgeber ist vermutlich Husni Mubarak, Absolvent der Militärakademie Frunse.
    Letzter Satz “noch einmal hinfahren” habe ich auch nach interessanten Reisen oft gedacht – und es dann doch nicht geschafft.

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