Für Ausländer ist das eine gute Nachricht, denn 25 Jahre sind natürlich eine lange Zeit, und wer zum Beispiel “nur” 15 Jahre in Japan lebte, hat quasi 13 Jahre lang immer nur in die Rentenkasse eingezahlt, ohne je etwas ausser den 3 Jahressätzen zurückbekommen zu können. Für einige Nationalitäten ist das allerdings nur bedingt so einfach zusammenfassbar, denn es gibt durchaus auch Rentenabkommen zwischen einigen Staaten – so auch zwischen Deutschland und Japan (eine Broschüre dazu gibt es online²).
Die japanische “Volksrente” (国民年金 kokumin nenkin) gibt es übrigens seit 1961. Seit Bestehen dieser Rente sind die Renten um das 32-fache gestiegen – die Beiträge hingegen um das 110-fache. Die Richtung ist deutlich. Wer den vollen Betrag erhalten will, muss dabei mindestens 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Und der volle Betrag (面金満額 nenkin mangaku) sind in diesem Jahr 779,300 yen pro Jahr (bzw. 65,000 yen, knapp 500 Euro) pro Monat – 800 Yen weniger pro Jahr als 2016.
¹ Siehe hier
² Siehe Deutsche Rentenversicherung: Arbeiten in Deutschland und in Japan (PDF)
Deutsche betrifft das wegen dem Abkommen vermutlich weniger, trotzdem sehr interessant.
Und noch ist es in Deutschland mit den 40 Beitragsjahren ja ähnlich (auf die ich niemals kommen werde, es sei denn ich arbeite bis ich 75 bin ;) ….).